Geschichte

Geschichte der
Demècre-Hütte

Geschichte

1892

Der Bund beschließt den Bau der Festungen Dailly und Savatan sowie der regionalen Befestigungsanlagen. Während des Ersten Weltkriegs werden Felsunterstände in den Dents de Morcles ausgehoben.

1911: Eine Kanone wird auf den Gipfel der Dent de Morcles gehisst.
1911: Eine Kanone wird auf den Gipfel der Dent de Morcles gehisst.

1915

Bau der Demècre-Hütte als Holzbaracke für 120 Mann, die der Armee als rückwärtiger Stützpunkt dient.

Inventar der Bundesimmobilien 1929
Inventar der Bundesimmobilien 1929

Die Burgergemeinde Fully tritt dem Bund für 30 Franken das Recht ab, verschiedene Gebäude zu errichten, darunter die Demècre-Hütte. Der Vertrag wurde erst nach dem Bau unterzeichnet, vermutlich aufgrund des Krieges.

1920-1980

Die Hütte wird von der Armee kaum genutzt, außer während des Zweiten Weltkriegs. Sie wird hauptsächlich von Wegewärtern besucht, die die Pfade der Dent de Morcles während der Schießübungen in Dailly überwachen.

Militärwege
Militärwege

1983

Im Herbst reißt ein Sturm einen Teil des Daches ab.

Die Armee repariert den Schaden provisorisch mit Planen und beschließt, die Hütte aus Kostengründen aufzugeben. Die Festungswächter und die Burgergemeinde Fully nehmen Gespräche auf, um die Hütte zu erhalten.
Gründungsjahr des Clubs « Les Trotteurs ».

1985

Die Burgergemeinde wird Eigentümerin der Hütte. Mehrere Gruppen, darunter eine Jagdgesellschaft und die Trotteurs, interessieren sich für die Übernahme. Die Trotteurs setzen sich dafür ein, dass die Hütte der Öffentlichkeit zugänglich bleibt, und leiten Renovierungsmaßnahmen ein.

1987

Am 7. September gewährt die Burgergemeinde Fully den Trotteurs ein Baurecht für 99 Jahre. Der Vertrag schreibt vor, dass die Hütte öffentlich zugänglich bleiben muss.

1987-1989

Die Freiwilligen der Trotteurs investieren viel Energie in die Renovierung. Die Einweihung findet am 15. Juli 1989 statt.

2016-2017

Um das Erbe und den authentischen Charakter zu bewahren, entscheiden sich die Trotteurs für eine Renovierung, die die ursprüngliche Struktur und Architektur beibehält. Vor allem der Innenraum wird neu gestaltet: Der Gemeinschaftsraum wird vergrößert und neue Fenster sorgen für mehr natürliches Licht. Um den Komfort zu erhöhen, wird die Bettenzahl auf 30 reduziert, verteilt auf gemütliche Schlafsäle. Die Bewirtung erfolgt weiterhin durch Freiwillige.